Rechtliches
AGB.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Websites, Hosting und digitale Dienstleistungen von kenit.
Diese AGB gelten für Unternehmen, Vereine und Privatpersonen. Für Privatpersonen (Konsumentinnen und Konsumenten) gehen zwingende gesetzliche Schutzregeln diesen AGB vor.
Fassung 1.0 vom 2. Oktober 2026
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Kenzo Kasper, Einzelunternehmen unter der Marke kenit., Holowistrasse 78, 3902 Glis, hallo@kenit.ch, 079 150 53 37 («Anbieter») und seinen Kundinnen und Kunden («Kunde»), seien es Unternehmen, Vereine oder Privatpersonen. Sie betreffen Webdesign, WordPress, Entwicklung, Hosting, Support, Wartung und damit zusammenhängende digitale Dienstleistungen. Sie gelten, wenn im Angebot, im Vertrag oder in der Auftragsbestätigung auf sie verwiesen wird. Sie sind auf kenit.ch abrufbar.
2. Vertragsschluss und Rangfolge
Ein Vertrag kommt durch Annahme eines Angebots, schriftliche/elektronische Bestätigung oder Beginn der ausdrücklich freigegebenen Leistung zustande. Bei Widersprüchen gilt folgende Rangfolge: individuelle Vereinbarung / bestätigtes Angebot, Datenschutz-/Auftragsbearbeitungsvereinbarung, Wartungsvertrag, diese AGB.
Ein Entwurf vor Vertragsschluss ist kostenlos und unverbindlich. Ein Vertrag entsteht erst, wenn der Kunde den Entwurf schriftlich freigibt (E-Mail genügt). Gefällt dem Kunden der Entwurf nicht, endet die Zusammenarbeit ohne Kosten.
3. Leistungen und Änderungswünsche
Umfang und Ergebnis bestimmen sich nach Angebot/Projektvertrag. Änderungswünsche nach Freigabe oder ausserhalb des Umfangs können zusätzlich verrechnet werden. Der Anbieter informiert den Kunden über wesentliche Mehrkosten vor Umsetzung.
4. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde stellt benötigte Inhalte und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung, prüft Freigaben und informiert über rechtliche oder technische Sonderanforderungen. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verlängern Fristen angemessen.
5. Preise, Fremdkosten und Zahlung
Der Anbieter ist zurzeit nicht mehrwertsteuerpflichtig. Auf Angeboten und Rechnungen wird deshalb keine MWST ausgewiesen. Wird der Anbieter mehrwertsteuerpflichtig, wird die MWST ab diesem Zeitpunkt auf neuen Rechnungen zusätzlich zum vereinbarten Preis verrechnet. Kunden mit laufendem Hosting oder Wartung werden mindestens 30 Tage vorher informiert. Fremdkosten wie Domain, Premium-Plugins, Stockbilder, Lizenzen oder externe Dienste sind nur enthalten, wenn sie ausdrücklich genannt sind. Rechnungen sind innert 10 Tagen zahlbar. Bezahlt eine andere Person die Leistung (zum Beispiel als Geschenk), ist trotzdem die beschenkte Person Kunde: Sie bestimmt die Inhalte, gibt frei und erhält die Rechte.
6. Termine
Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Höhere Gewalt, Ausfälle von Drittanbietern und verspätete Mitwirkung des Kunden können Fristen angemessen verlängern.
7. Abnahme und Mängel
Für abnahmefähige Werkleistungen gilt der im Projektvertrag definierte Prüf- und Abnahmeprozess. Eine Korrekturrunde ist enthalten, sofern nichts anderes vereinbart ist. Rückmeldungen kommen gebündelt. Mängel sind möglichst konkret zu dokumentieren. Gesetzlich zwingende Mängelrechte bleiben unberührt.
8. Kundeninhalte und Freistellung
Der Kunde ist für die sachliche Richtigkeit und die Rechte an seinen Inhalten verantwortlich. Er hält den Anbieter im gesetzlich zulässigen Umfang von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die ausschliesslich auf vom Kunden gelieferten oder angeordneten rechtsverletzenden Inhalten beruhen, sofern den Anbieter kein eigenes Verschulden trifft.
9. Urheber- und Nutzungsrechte
Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde das zeitlich und örtlich unbeschränkte und übertragbare Recht, seine Website zu nutzen, zu ändern und durch Dritte betreuen zu lassen. Vorbestehende und allgemein wiederverwendbare Komponenten, Know-how und interne Werkzeuge bleiben beim Anbieter; der Kunde darf sie als Teil seiner Website unbeschränkt nutzen. Drittsoftware wie WordPress, Plugins und Schriften bleibt unter ihrer Lizenz. Entwürfe bleiben beim Anbieter, bis ein Vertrag zustande gekommen und bezahlt ist. Ohne Auftrag dürfen sie weder ganz noch teilweise verwendet, weitergegeben oder nachgebaut werden. Der Anbieter darf die Website nach dem Livegang mit Name und Bildschirmfotos als Referenz zeigen; der Kunde kann dem jederzeit schriftlich widersprechen.
10. Datenschutz
Die Parteien beachten das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Der Kunde ist für die Datenbearbeitung auf seiner Website und für den Inhalt seiner Datenschutzerklärung verantwortlich. Hostet der Anbieter die Website, bearbeitet er Formulardaten und Sicherungen nur im Auftrag des Kunden. Dafür gilt die Auftragsbearbeitungsvereinbarung des Anbieters. Die Daten liegen bei Infomaniak in der Schweiz.
11. Drittanbieter und Internetbetrieb
Der Anbieter kann geeignete Drittanbieter einsetzen. Für fremde Plattformen gelten deren Bedingungen, Preise und technische Grenzen. Änderungen oder Ausfälle solcher Dienste können ausserhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.
12. Hosting, Wartung und Updates
Bucht der Kunde Hosting beim Anbieter, betreibt dieser die Website auf seinem Hosting bei Infomaniak (Schweiz), mit täglicher Sicherung und Updates von WordPress und Plugins. Das Hosting läuft ein Jahr ab Livegang und verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr. Der Kunde kann jederzeit kündigen, wirksam auf das Ende des bezahlten Jahres; bezahlte Beträge werden nicht anteilig zurückerstattet. Bei Kündigung erhält der Kunde einen vollständigen Export seiner Website, und die Domain wird auf ihn übertragen oder bleibt bei ihm. Solange der Anbieter hostet, erhält der Kunde einen Redaktionszugang; der Administratorzugang bleibt beim Anbieter. Ohne Hosting- oder Wartungsvertrag bestehen nach Projektabschluss keine Wartungs-, Sicherheits-, Update- oder Backup-Pflichten.
13. Haftung
Es gelten die Haftungsregeln des jeweiligen Projektvertrags. Fehlt eine individuelle Regelung, haftet der Anbieter im zwingenden gesetzlichen Umfang; soweit gesetzlich zulässig, sind Haftung für leichte Fahrlässigkeit sowie indirekte Schäden/Folgeschäden ausgeschlossen. Absicht und grobe Fahrlässigkeit werden nicht ausgeschlossen.
14. Zahlungsverzug und Zurückbehaltung
Bei fälligen unbezahlten Rechnungen kann der Anbieter nach Mahnung weitere Leistungen zurückhalten. Eine neue Website geht erst nach Zahlungseingang online. Bleibt eine Hosting-Rechnung 30 Tage nach der zweiten Mahnung unbezahlt, darf der Anbieter die Website nach schriftlicher Ankündigung mit 10 Tagen Frist vom Netz nehmen. Die Daten werden danach 60 Tage aufbewahrt und nach Zahlung wieder aufgeschaltet oder exportiert.
15. Beendigung
Zwingende gesetzliche Kündigungsrechte bleiben vorbehalten. Bei Beendigung sind vertragsgemäss erbrachte Leistungen und nicht stornierbare Fremdkosten zu vergüten. Daten- und Zugangsrückgabe erfolgt gemäss Projekt-/Wartungsvertrag.
16. Schlussbestimmungen
Es gilt Schweizer Recht. Gerichtsstand ist Brig-Glis, soweit gesetzlich zulässig. Für Privatpersonen (Konsumentinnen und Konsumenten) gilt zusätzlich der gesetzliche Gerichtsstand an ihrem Wohnsitz (Art. 32 ZPO). Änderungen dieser AGB gelten für bestehende Verträge nur, soweit sie vereinbart oder rechtlich zulässig sind.